D&O-Haftung – Managerhaftung & Risikominimierung

D&O-Haftung begrenzen – Schutz für Vorstände und Geschäftsführer für Deutschland

D&O-Haftung / Managerhaftung deutschlandweit: Rechtlich sicher aufgestellt

MTR Legal berät Mandanten in Deutschland zu allen Fragen rund um D&O-Haftung / Managerhaftung

Unternehmer in Deutschland stehen oft vor komplexen Haftungsfragen, insbesondere im Bereich der D&O-Haftung. Geschäftsführer und Vorstände sehen sich zunehmend persönlichen Haftungsansprüchen ausgesetzt, die nicht nur zivilrechtliche, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen haben können. Dies betrifft oft Entscheidungen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit getroffen werden müssen. Die Risiken sind vielfältig: von der Verletzung von Sorgfaltspflichten bis hin zu steuerrechtlichen Verstößen. Schnelles Handeln ist erforderlich, um nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch reputationsschädigende Maßnahmen zu vermeiden. Eine rechtzeitige und fundierte Absicherung schützt vor unvorhergesehenen persönlichen Haftungen und sorgt für Rechtssicherheit.

MTR Legal ist der verlässliche Partner für Unternehmen in Deutschland, der Sie in allen Fragen der Managerhaftung unterstützt. Unser Team bietet umfassende rechtliche Beratung, um Ihr persönliches Risiko zu minimieren und Sie vor möglichen Haftungsansprüchen zu schützen. Mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen, denen Geschäftsführer und Vorstände gegenüberstehen, entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen, die Ihren spezifischen Anforderungen gerecht werden. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Erfahrung, um Ihre rechtliche Position zu stärken und Sicherheit für Ihre unternehmerische Tätigkeit zu gewährleisten.

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Geschäftsführerhaftung in der Krise: Wesentliche Informationen

Hintergrund und Handlungsoptionen für Mandanten in Krisensituationen

In Krisenzeiten steigt die Gefahr für Geschäftsführer, persönlich haftbar gemacht zu werden. Wirtschaftliche Unsicherheiten und finanzielle Engpässe können dazu führen, dass Fehler oder Versäumnisse im Unternehmensmanagement ans Licht kommen. Gerade in Deutschland ist die persönliche Haftungsinanspruchnahme von Geschäftsführern und Vorständen ein ernstzunehmendes Risiko. MTR Legal bietet umfassende Unterstützung bei der Abwehr solcher Ansprüche und entwickelt individuelle Strategien zur Haftungsvermeidung. Dies umfasst die Prüfung bestehender Strukturen und Prozesse sowie die rechtliche Beratung zur Risikominimierung.

Die rechtlichen Mechanismen der Geschäftsführerhaftung sind komplex und erfordern eine genaue Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen, wie etwa §§ 43, 64 GmbHG und § 93 AktG. Diese Normen regeln die Sorgfaltspflichten und die Haftungsumfang von Geschäftsführern und Vorständen. Bei einem Verstoß drohen nicht nur zivilrechtliche, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen. Ermittlungsverfahren können zusätzlich zur Belastung werden. MTR Legal hilft dabei, die rechtlichen Fallstricke zu identifizieren und zu umgehen, um die persönliche Haftung der Mandanten zu minimieren.

Für Mandanten ist es essenziell, frühzeitig rechtlichen Rat in Anspruch zu nehmen, um die Gefahren der persönlichen Haftung in Krisensituationen effektiv zu managen. Die Anwälte von MTR Legal stehen bereit, um Geschäftsführer und Vorstände proaktiv zu beraten und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dies umfasst auch die Überprüfung von D&O-Versicherungen und die Implementierung von Compliance-Maßnahmen, um das Risiko persönlicher Inanspruchnahme nachhaltig zu senken.

Rechtliche Grundlagen der D&O-Haftung in Deutschland

Gesetzliche Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und Gestaltungsspielräume

Die rechtlichen Grundlagen der D&O-Haftung sind entscheidend für die Absicherung von Führungskräften. In Deutschland unterliegt die Haftung von Geschäftsführern und Vorständen einer Vielzahl von Regelungen, darunter das Aktiengesetz und das GmbH-Gesetz. Diese Gesetze legen fest, unter welchen Umständen Manager persönlich haftbar gemacht werden können. Besonders wichtig ist hierbei der sorgfältige Umgang mit den Sorgfaltspflichten, um Haftungsrisiken zu minimieren. Aktuelle Urteile verdeutlichen, dass die Gerichte strenge Maßstäbe an die Entscheidungsfindung von Führungskräften anlegen, was die Bedeutung einer fundierten rechtlichen Beratung unterstreicht.

Ein zentrales Element der D&O-Haftung ist die Sorgfaltspflicht gemäß § 93 AktG, die Vorstände dazu verpflichtet, mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters zu handeln. Ähnlich ist die Regelung in § 43 GmbHG für Geschäftsführer formuliert. Verstöße gegen diese Pflichten können zu einer persönlichen Haftung führen. Darüber hinaus spielen strafrechtliche Ermittlungen, etwa bei Verdacht auf Untreue oder Bilanzfälschung, eine erhebliche Rolle. In der Praxis bedeutet dies, dass Führungskräfte frühzeitig rechtliche Unterstützung in Anspruch nehmen sollten, um potenzielle Haftungsfallen zu vermeiden und ihre Entscheidungsprozesse rechtlich abzusichern.

Für Manager ist es entscheidend, sich regelmäßig über die aktuelle Rechtslage und relevante Urteile zu informieren. Dies ermöglicht es, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen, um Haftungsrisiken zu minimieren. Eine enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen rechtlichen Team kann helfen, individuelle Haftungsstrategien zu entwickeln und somit die persönliche Haftung effektiv abzuwehren. In einem komplexen rechtlichen Umfeld wie in Deutschland ist eine umfassende rechtliche Absicherung unerlässlich.

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Für rechtliche Klarheit und strategische Weitsicht – unser Team wartet darauf, Sie zu unterstützen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Ihr Team

Kompetent. Durchsetzungsstark. Erfolgreich.

Unser Team bietet bundesweit umfassende Unterstützung in Fragen der Managerhaftung. Wir legen großen Wert auf eine persönliche und strukturierte Beratung, die auf Augenhöhe mit unseren Mandanten erfolgt. In einem vertrauensvollen Dialog analysieren wir gemeinsam die rechtliche Situation und entwickeln maßgeschneiderte Strategien zur Abwehr von Haftungsansprüchen. Dabei berücksichtigen wir stets die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Geschäftsführer und Vorstände, um eine effektive Verteidigung zu gewährleisten.

Im Bereich der Managerhaftung konzentrieren wir uns insbesondere auf die rechtliche Verteidigung in D&O-Haftungsfällen. Unser Ziel ist es, die persönliche Haftung von Führungskräften zu minimieren und mögliche strafrechtliche Ermittlungen effektiv abzuwehren. Wir bieten eine umfassende rechtliche Beratung, die alle relevanten Aspekte des Gesellschafts- und Steuerrechts in Deutschland einbezieht. Durch unsere langjährige Erfahrung und unser spezialisiertes Wissen sind wir in der Lage, auch komplexe Sachverhalte kompetent zu bearbeiten und unsere Mandanten bestmöglich zu unterstützen.

Michael Rainer-Anwalt-Rechtsanwalt-Kanzlei-MTR Legal Rechtsanwälte

Michael Rainer

Rechtsanwalt, Founder & CEO

Michael Rainer ist Gründer und geschäftsführender Partner der Kanzlei MTR Legal
Erlangte bei MTU Maintenance Hannover und Friedrich Kocks GmbH wertvolle M&A-Erfahrungen
Marc Klaas-Anwalt-Rechtsanwalt-Kanzlei-MTR Legal Rechtsanwälte

Marc Klaas

Rechtsanwalt, Partner

Marc Klaas, Partner bei MTR Legal, ist spezialisiert auf komplexe juristische Verfahren
Er berät national und international in vielfältigen Branchen, darunter Luftfahrt und Automobil
Michael Below-Anwalt-Rechtsanwalt-Kanzlei-MTR Legal Rechtsanwälte

Michael Below

Rechtsanwalt, LL.M., Salary Partner

Michael Below, Salary Partner bei MTR Legal, hat tiefgreifende Expertise in internationalen Mandantenbeziehungen
Er ist erfahren in der Leitung komplexer zivilrechtlicher Verfahren

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An acht strategisch positionierten Offices, von Hamburg bis München, stehen wir Ihnen mit einem Team von Rechtsanwälten zur Seite. Ganz gleich, wo Sie sich befinden oder welches rechtliche Anliegen Sie haben, MTR Legal bietet Ihnen überall umfassende, individuelle Beratung und engagierte Vertretung.

Wann droht persönliche D&O-Haftung

Typische Einsatzgebiete und Verantwortlichkeiten im Überblick

Wann kann ein Manager persönlich für Entscheidungen haftbar gemacht werden? Die Umstände, die zu einer persönlichen Haftung führen, sind vielfältig. Ein zentrales Szenario ist die Insolvenz der Gesellschaft. In dieser Situation kann der Insolvenzverwalter Ansprüche gegen den Geschäftsführer oder Vorstand erheben, um die Masse zu mehren. Auch pflichtwidrige Geschäftsentscheidungen mit Schadensfolge sowie die Verletzung steuerlicher Pflichten können zu einer persönlichen Haftungsinanspruchnahme führen. Gesellschafterklagen wegen Missmanagement stellen eine weitere Gefahr dar, die nicht unterschätzt werden sollte.

Insolvenz der Gesellschaft und Ansprüche des Insolvenzverwalters

Im Falle einer Insolvenz stehen Geschäftsführer oder Vorstände unter besonderer Beobachtung. Der Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, die Insolvenzmasse zu vergrößern, was oft dazu führt, dass er Ansprüche gegen die Geschäftsführung prüft. Haben die Führungskräfte ihre Pflichten verletzt, etwa durch verspätete Insolvenzanmeldung oder unzulässige Zahlungen aus der Gesellschaftsmasse, drohen persönliche Haftungsansprüche. In Deutschland ist es unerlässlich, die gesetzlichen Meldepflichten und finanziellen Kennzahlen stets im Blick zu behalten, um das Risiko einer persönlichen Haftung zu minimieren.

Pflichtwidrige Geschäftsentscheidungen mit Schadensfolge

Geschäftsführer und Vorstände tragen die Verantwortung für ihre Entscheidungen und deren Konsequenzen. Pflichtwidrige Geschäftsentscheidungen, die zu einem finanziellen Schaden für das Unternehmen oder seine Gesellschafter führen, können eine persönliche Haftung nach sich ziehen. Ein Beispiel ist die Missachtung von Sorgfaltspflichten bei Investitionsentscheidungen oder Vertragsabschlüssen. In solchen Fällen ist es entscheidend, dass die Führungskräfte nachweisen können, alle relevanten Informationen eingeholt und sorgfältig abgewogen zu haben, um ihre Haftung zu begrenzen.

Verletzung steuerlicher Pflichten als GmbH-GF

Die Verletzung steuerlicher Pflichten stellt für Geschäftsführer einer GmbH ein erhebliches Haftungsrisiko dar. Werden Steuern nicht korrekt abgeführt oder Steuererklärungen verspätet eingereicht, droht nicht nur eine finanzielle Haftung, sondern auch strafrechtliche Ermittlungen. Geschäftsführer müssen daher sicherstellen, dass alle steuerlichen Verpflichtungen fristgerecht erfüllt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit qualifizierten Steuerberatern kann hier vorbeugend wirken und die persönliche Haftungsgefahr minimieren.

Gesellschafterklage wegen Missmanagement

Gesellschafter können Klagen wegen Missmanagements erheben, wenn sie der Auffassung sind, dass die Geschäftsführer oder Vorstände ihre Pflichten verletzt haben, was dem Unternehmen geschadet hat. Diese Klagen können sich aus strategischen Fehlentscheidungen oder aus unzureichender Risikomanagementpraxis ergeben. Um solchen Klagen vorzubeugen, sollten Führungskräfte ihre Entscheidungen umfassend dokumentieren und regelmäßig über die Unternehmensstrategie und -risiken berichten. Ein transparenter Umgang mit den Gesellschaftern kann helfen, das Vertrauen zu stärken und rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

MTR Legals Vorgehen bei D&O-Haftung deutschlandweit

Schritt für Schritt zur rechtssicheren Lösung — mit MTR Legal an Ihrer Seite

MTR Legal verfolgt einen strukturierten Ansatz zur Abwehr von D&O-Haftungsansprüchen. Zunächst erfolgt ein ausführliches Erstgespräch, in dem die spezifischen Umstände des Mandanten erörtert werden. Basierend auf dieser Analyse entwickelt unser Team eine maßgeschneiderte Verteidigungsstrategie, die sowohl rechtliche als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Die Methodik umfasst eine gründliche Prüfung der geltend gemachten Ansprüche sowie der Unternehmensdokumentation, um mögliche Verteidigungslinien zu identifizieren. Dabei ist es essenziell, frühzeitig alle relevanten Informationen zu sammeln und rechtliche Risiken zu minimieren.

Mit einer detaillierten Strategie im Gepäck geht es an die Umsetzung. Hierbei werden rechtliche Argumente formuliert und Beweise gesammelt, um die Haftungsansprüche abzuwehren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den rechtlichen Grundlagen nach § 93 AktG und § 43 GmbHG, die die Sorgfaltspflichten von Vorständen und Geschäftsführern regeln. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist entscheidend, um eine persönliche Haftung zu vermeiden. Zudem führen wir, wenn nötig, Verhandlungen mit den Anspruchstellern, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen und langwierige Prozesse zu vermeiden.

Für unsere Mandanten ist es wichtig, die nächsten Schritte klar zu verstehen. MTR Legal bietet fortlaufende Beratung und Unterstützung, um sicherzustellen, dass die Verteidigungsstrategie effektiv umgesetzt wird. Der gesamte Prozess wird engmaschig überwacht, um auf neue Entwicklungen flexibel reagieren zu können. Unser Ziel ist es, Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland nicht nur rechtlich abzusichern, sondern ihnen auch die Sicherheit zu geben, ihre unternehmerischen Entscheidungen weiterhin mit Zuversicht treffen zu können.

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Typische Fehler bei D&O-Haftung: Was vermeiden

Kostspielige Fehler, unterschätzte Risiken und Stolperfallen im Überblick

Fehler in der D&O-Haftung können schwerwiegende Konsequenzen haben. Einer der häufigsten Fehler ist die unzureichende Kenntnis der eigenen Pflichten und Verantwortlichkeiten. Geschäftsführer und Vorstände unterschätzen oft die Reichweite ihrer Haftung und verlassen sich zu sehr auf die Deckung durch D&O-Versicherungen. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass interne Kontrollsysteme fehlen oder unzureichend sind, was die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen erschwert. Ohne rechtliche Beratung laufen viele Mandanten Gefahr, in Situationen zu geraten, in denen sie persönlich in die Haftung genommen werden können. Eine frühzeitige rechtliche Überprüfung der D&O-Versicherungspolicen kann hier Abhilfe schaffen.

Rechtliche Beratung kann dabei helfen, typische Fehler zu vermeiden und die Haftungsrisiken zu minimieren. Eine häufige Fehlerquelle ist das Ignorieren von Compliance-Vorgaben, was zu strafrechtlichen Ermittlungen führen kann. Nach § 93 AktG und § 43 GmbHG müssen Vorstände und Geschäftsführer die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes walten lassen. Verstöße gegen diese Sorgfaltspflicht können zu persönlichen Haftungsansprüchen führen. Besonders in Deutschland, wo die rechtlichen Anforderungen komplex sind, ist es entscheidend, sich umfassend über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren. Dies verhindert nicht nur persönliche Haftungsansprüche, sondern schützt auch das Unternehmen vor möglichen Schäden.

Um proaktiv gegen Haftungsrisiken vorzugehen, sollten Geschäftsführer und Vorstände regelmäßig Schulungen und Workshops zur D&O-Haftung in Anspruch nehmen. Diese helfen, das Verständnis für die rechtlichen Anforderungen zu vertiefen und aktuelle Entwicklungen im Gesellschaftsrecht zu verfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit rechtlichen Beratern sorgt dafür, dass die Unternehmensführung stets auf dem neuesten Stand der rechtlichen Entwicklungen bleibt und mögliche Haftungsfallen frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der internen Prozesse ist ebenfalls ratsam.

Ablauf und Zeitplan: D&O-Haftung Schritt für Schritt

Von der Erstberatung bis zur Umsetzung — Zeitrahmen und erforderliche Unterlagen

Der Ablauf der D&O-Haftung erfordert eine präzise Planung. Zunächst erfolgt eine umfassende Analyse der Vorwürfe, die Grundlage für die strategische Ausrichtung Ihrer Verteidigung. Diese Phase ist entscheidend, da sie sowohl die Dringlichkeit als auch die Erfolgsaussichten der Abwehrmaßnahmen bestimmt. Anschließend wird ein individueller Verteidigungsplan erstellt, der auf Ihre spezifische Situation abgestimmt ist. Dies umfasst die zeitliche Planung der rechtlichen Schritte ebenso wie die Organisation der erforderlichen Unterlagen. Eine zeitnahe Kommunikation mit den zuständigen Behörden und Versicherungen ist essenziell, um Fristen einzuhalten und die Verteidigung optimal vorzubereiten.

Die Dauer bis zur Klärung der Haftungsfragen kann variieren, ist jedoch oft komplex und zeitintensiv. Typische Schritte umfassen die Sichtung der relevanten Dokumente, wie etwa Geschäftsberichte, Vorstandsbeschlüsse und Versicherungspolicen. In der Regel wird eine rechtliche Stellungnahme erarbeitet, die auf Basis von §§ 93 AktG oder §§ 43 GmbHG erfolgt, um die Haftungsansprüche zu bewerten. Eine enge Abstimmung mit der D&O-Versicherung ist wichtig, um den Deckungsumfang zu klären und mögliche Abwehrkosten frühzeitig zu sichern. Die Länge des Verfahrens hängt von der Komplexität des Falles und der Anzahl der gegen Sie erhobenen Vorwürfe ab.

Für Sie als Geschäftsführer oder Vorstand ist es ratsam, frühzeitig alle relevanten Unterlagen bereitzuhalten und eng mit Ihrem rechtlichen Team zusammenzuarbeiten. Eine rasche Bereitstellung von Informationen kann den Prozess beschleunigen und die Verteidigung stärken. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Team Sie durch diesen anspruchsvollen Prozess führt und dabei stets Ihre Interessen im Blick behält. In Deutschland stehen wir Ihnen mit unserem fundierten Wissen und Erfahrung zur Seite, um Sie effektiv zu unterstützen.

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Häufige Fragen zur D&O-Haftung

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um D&O-Haftung / Managerhaftung

Was versteht man unter D&O-Haftung?

Die D&O-Haftung bezieht sich auf die persönliche Haftung von Geschäftsführern, Vorständen und Aufsichtsratsmitgliedern für Pflichtverletzungen, die während ihrer Amtszeit begangen werden. Diese Haftung kann sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich relevant sein. Eine D&O-Versicherung schützt Führungspersonen vor den finanziellen Folgen solcher Haftungsansprüche, indem sie Verteidigungskosten und mögliche Schadensersatzzahlungen übernimmt. Die Abkürzung D&O steht für "Directors and Officers", was die Zielgruppe dieser speziellen Versicherung beschreibt.

Welche Risiken bestehen für Geschäftsführer bei D&O-Haftung?

Geschäftsführer und Vorstände stehen in der Verantwortung für die gesetzmäßige Führung des Unternehmens. Bei Verstößen gegen rechtliche Pflichten droht eine persönliche Haftung, die sowohl finanzielle Verluste als auch Reputationsschäden mit sich bringen kann. Potenzielle Risiken umfassen Pflichtverletzungen im Bereich der Buchführung, Verstöße gegen steuerliche Verpflichtungen oder unzureichende Risikoüberwachung. Bei strafrechtlichen Ermittlungen können zudem strafrechtliche Konsequenzen drohen, was die Bedeutung einer rechtlichen Absicherung durch eine D&O-Versicherung unterstreicht.

Wie kann eine D&O-Versicherung helfen?

Eine D&O-Versicherung dient als Schutzschild für Führungspersonen, indem sie finanzielle Risiken abdeckt, die aus einer persönlichen Haftung resultieren. Sie übernimmt die Kosten für die rechtliche Verteidigung und mögliche Schadensersatzzahlungen, die im Rahmen von Haftungsansprüchen gegen Geschäftsführer oder Vorstände geltend gemacht werden. Durch die Entlastung der finanziellen Belastung ermöglicht die Versicherung den betroffenen Personen, sich auf die rechtliche Verteidigung zu konzentrieren und die Unternehmensführung fortzuführen.

Was passiert bei strafrechtlichen Ermittlungen gegen Führungskräfte?

Strafrechtliche Ermittlungen gegen Geschäftsführer oder Vorstände können erhebliche persönliche und berufliche Konsequenzen nach sich ziehen. In solchen Fällen ist eine umgehende rechtliche Beratung essenziell, um die Verteidigungsstrategie zu entwickeln und potenzielle Risiken zu minimieren. Eine D&O-Versicherung kann die Kosten für die Verteidigung abdecken, jedoch sind auch die Versicherungsbedingungen zu beachten, die Ausschlüsse bei vorsätzlichem Fehlverhalten vorsehen können. Die rechtliche Unterstützung durch ein erfahrenes Team ist in solchen Situationen von entscheidender Bedeutung.

D&O-Versicherung: Leistungen und Grenzen

Was sie leistet und wo sie versagt — Hintergrund und Handlungsoptionen für Mandanten

Die D&O-Versicherung bietet Schutz, aber ihre Grenzen sind oft unklar. Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, sich gegen persönliche Haftungsansprüche zu wehren. Die D&O-Versicherung kann in solchen Fällen einen wesentlichen Schutz bieten, indem sie finanzielle Risiken abdeckt, die aus Fehlentscheidungen resultieren. Allerdings sind die Bedingungen komplex, und nicht jede Handlung ist automatisch abgesichert. Ein tiefes Verständnis der Versicherungsbedingungen ist daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass im Ernstfall tatsächlich ein Schutz besteht.

Die rechtliche Basis der D&O-Versicherung ist durch spezifische Klauseln und Ausschlüsse geprägt, die oft unbemerkt bleiben, bis ein Schadenfall eintritt. Ein wesentlicher Aspekt ist die Abgrenzung zwischen fahrlässigem und vorsätzlichem Fehlverhalten, wobei nur erstere in der Regel durch die D&O abgedeckt wird. Zudem greifen die Paragraphen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und des Aktiengesetzes (AktG) in das rechtliche Konstrukt ein. Diese Regelungen bestimmen, wann eine Versicherung einspringt und wann nicht. Bei strafrechtlichen Ermittlungen, die parallel zu zivilrechtlichen Ansprüchen laufen können, ist die Rolle der D&O besonders heikel.

Für Mandanten ist es entscheidend, die Bedingungen der D&O-Versicherung genau zu kennen und im Vorfeld zu klären, welche Risiken abgedeckt sind. Unsere Anwälte bei MTR Legal bieten eine detaillierte Prüfung und Beratung zur Optimierung des Versicherungsschutzes und zur Verteidigung gegen unberechtigte Ansprüche. So können Geschäftsführer und Vorstände sicher sein, dass sie im Fall einer Inanspruchnahme optimal geschützt sind.